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Marktanalyse für Spielgeräte

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Marktanalyse für Spielgeräte

Marktanalyse für Spielgeräte

Marktanalyse – wir wollen unsere Kunden verstehen

„Hallo, haben Sie drei Minuten Zeit um an unserer Umfrage teilzunehmen?“

Das war Marktanalyse auf die „harte“ Tour – wir haben den direkten Kontakt gewählt um unsere Zielgruppe ansprechen zu können. Keine anonymen Umfragen im Internet oder am Telefon. Nein, live und in Farbe – dabei jede Menge Spaß und viel gelernt…

Lange hat uns das Thema Marktanalyse beschäftigt, und nun sind wir es auch angegangen. Es ist für uns enorm wichtig zu wissen, was Ihnen als Kunde wichtig ist. Oder sollte man sagen: Was ist Ihnen wichtig, dass Sie unser Kunde werden?

Beides, denn als junges Unternehmen hat man vielleicht eine „super“ Idee, die außer dem Unternehmer vielleicht niemanden interessiert. Das wäre die schlechteste Variante und man könnte als Gründer direkt wieder aufhören um Zeit und Geld zu sparen.

Wenn die Idee gut ist, kann es noch immer schlecht umgesetzt sein. Dann bleiben auch die Kunden aus und das eigentlich gute Produkt kommt nie beim Verbraucher an.

Wir haben uns dafür entschieden mit chemiefreien Klettertürmen die Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren und sind absolut von der Idee überzeugt. Jetzt müssen wir sie „nur noch“ so gut umsetzen, dass auch möglichst viele Kinder davon profitieren.

Dass dies gelingt, haben wir einen Fragebogen entwickelt, mit dem wir unsere Zielkundengruppe ansprechen wollten.

 

Fragebogen und Team für die Marktanalyse

Das Grobkonzept des Fragebogens bestand schon seit einem Jahr, aber der Aufbau des Shops hat so viele Ressourcen gebunden, dass er lange nicht zum Einsatz kam. Das ist schlecht, da einige Dinge vielleicht nicht optimal umgesetzt wurden. Andererseits haben wir dabei schon viel gelernt und den Fragebogen an die bereits erkannten Kundenbedürfnisse anpassen können.

Es gab einige Fragen zur Vorqualifizierung, also um herauszufinden, ob die angesprochenen Personen überhaupt unserer Zielgruppe angehören. (Kinder, Garten vorhanden?)

Dann hatten wir Fragen zu statistischen Zwecken. Ziel: warm werden und grobes Raster erstellen.

Nachdem dann noch das grundsätzliche Interesse abgeklopft wurde, ging es an die drei Kernfragen:

  1. Produkt: Ist ein chemiefreier Turm (gesundheitlicher und ökologischer Aspekt) bevorzugt und auch eine gewisse Bereitschaft da, dafür etwas mehr zu zahlen?
  2. Preisgestaltung: wollen die Leute günstige Einstiegsmodelle mit langer Aufpreis-Liste (wie beim Autokauf), oder bevorzugen Sie optisch teurere Pakete?
  3. Produktberatung: Ist es eher gewünscht den Turm mit Zubehör komplett alleine zu gestalten, oder wollen die Leute Empfehlungen bekommen?

Die restlichen Fragen gingen um den Shop selbst und sind hier nicht mehr von Belang.

Das Team um Gründer Oliver Falk bestand aus den Promoterinnen Viviane und Lisa-Marie, welche unermüdlich Familien mit kleinen Kindern in der Darmstädter City angesprochen hatten. Um den interviewten Familien die kostbare Zeit zu versüßen hatten wir Flyer mit Gutscheinen für die Erwachsenen und Gummibärchen für die Kids dabei.

Die Ergebnisse aus der Umfrage hatten wir bereits teilweise auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben. Dort haben wir auch noch weitere Meinungen eingeholt – teilweise sogar von Bestandskunden.

Auf Facebook haben wir uns auf die drei Kernfragen konzentriert, um dafür eine etwas größere Datenbasis zur Verfügung zu haben.

 

Ergebnis und Lehren aus der Marktanalyse

Vorweg: Marktforschung im Direktkontakt ist nicht gerade einfach – Leute auf der Straße ansprechen verlangt schon eine gewisse Überwindung und Disziplin. Eine ordentliche Vorbereitung ist enorm wichtig, aber vor Ort ist alles anders und es muss viel improvisiert werden.

Die Menschen waren freundlich und sogar sehr davon angetan, wenn der Geschäftsführer persönlich auf die Straße geht um ihre Meinung zu holen. Das konnte meinen optischen Nachteil gegenüber den Promoterinnen ein wenig ausgleichen ;-)

Viel wichtiger ist aber das Ergebnis aus der Umfrage:

Zu 1) 92% der Befragten haben angegeben, dass sie einen Kletterturm aus chemisch unbehandelten Holz gegenüber einem aus kesseldruckimprägnierten Holz bevorzugen würden. Und von denen würden knapp 95% zum Wohle der Kinder auch einen moderaten Aufpreis bezahlen.

Zu 2) Etwas mehr als 40% der Befragten bevorzugen die Variante mit einem Basismodell und einer langen Zubehörliste, mit dem man den Turm individuell gestalten kann. Dagegen bevorzugen knapp 60% eher ein zusammengestelltes Paket, auch wenn es optisch zuerst etwas teurer aussieht. Das kam dann doch etwas überraschend, da es mit fehlender Flexibilität bei der Gestaltung verbunden ist.

Zu 3) 30% der Befragten wollen auf eine Produktberatung mehr oder weniger verzichten und alleine entscheiden – mit 70% legt die Mehrheit also Wert auf Empfehlungen.

 

Welche Lehren ziehen wir also daraus?

Zum einen freuen wir uns sehr, dass der ökologische und gesundheitliche Aspekt eine große Rolle spielt. Leider spiegelt sich das nicht in der Google-Suche wieder, da kaum jemand entsprechende Suchbegriffe bei Google eingibt. Das kann daran liegen, dass die Mehrheit gar nicht weiß, dass a) Kesseldruckimprägnierung (KDI) gesundheitsschädlich sein kann und b) es Hersteller gibt, die Produkte auch ohne KDI anbieten.

Wir sehen es also als unsere Aufgabe, dieses Wissen zugunsten der Kinder weiter zu verbreiten – bitte helfen Sie uns dabei und empfehlen Sie uns weiter!

Eine einfache Möglichkeit haben Sie dazu per Facebook – einfach unsere Seite liken und teilen, und manchmal auch die Artikel teilen.

Die Verteilung Basismodell zu Paket liegt bei 40:60, was uns überrascht hat. Wir hätten eher erwartet, dass das selbständige Zusammenstellen eines Kletterturmes höhere Priorität hat; immerhin hat man im Paket weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite sieht man schneller einen realistischen Endpreis.

Wir werden die Basismodelle auf jeden Fall beibehalten, aber zusätzlich noch weitere Pakete schnüren. Wir hatten bereits vorher damit angefangen und mit den Erfahrungen aus vorherigen Bestellungen die Türme mit dem beliebtesten Zubehör ausgestattet. Zusätzliches Zubehör kann man ja trotzdem kaufen.

70% wollen Produktberatung, bzw. Empfehlungen. Das wiederspricht nur auf den ersten Blick dem vorherigen Ergebnis, denn die Empfehlungen müssen ja nicht in einem statisch vordefinierten Paket enden. Wir werden also verstärkt Zubehör-Empfehlungen zu den jeweiligen Türmen und auch zu den geschnürten Paketen aussprechen. Dabei halten wir uns an die Erfahrungen aus vorherigen Bestellungen, halten aber auch immer wieder eine Überraschung für Sie bereit.

Es soll ja nicht langweilig werden!

 

Marktforschung ist auch gut für die Kunden, denn…

…so wollen wir besser werden - aber Marktforschung ist nur ein erster Schritt besser zu werden!

Die daraus gezogenen Lehren werden weiter Stück für Stück umgesetzt um Ihnen nicht nur ein gutes Produkt zu liefern, sondern um auch das Einkaufserlebnis für Sie zu verbessern.

Wir sind auch weiter an ihrer Meinung interessiert und freuen uns über jede konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Das können Sie per Mail an info@kletterturm.de oder auf unserer Facebook-Fanpage machen.

Die Facebook-Seite hat noch den Vorteil, dass Sie dort zeitnah über Neuerungen oder Aktionen informiert werden. Die Infohappen sind kleiner und besser zu verdauen, außerdem geben wir dort auch andere Tipps und Tricks rund um Kinder und Bewegungsförderung.

Ein Like lohnt sich also und Sie dürfen die Seite gerne mit Ihren Freunden und Bekannten teilen. Klicken Sie hier um zur Facebook-Seite zu kommen: https://www.facebook.com/kletterturm.de/

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

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