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Bild von Rainer Sturm / pixelio.de

In unserem Blog werden Sie regelmäßig über alles rund um unsere Klettertürme oder Neuerungen im Shop informiert. Hier werden natürlich auch Themen behandelt, die unsere Kunden besonders interessieren. Wenn es Interesse an einem bestimmten Thema gibt, bitten wir uns dies per Mail oder im Forum mitzuteilen.


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Wir stellen vor: unsere neue Kletterturm App

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Mit der Kletterturm App verbinden wir ihnen 2 Welten

„Heiko, hast Du schon die neuen Vorschläge in der Kletterturm App gesehen, was wir mal mit unseren Kindern Tolles machen können? Das musst Du sehen…“

Auf Facebook haben wir bereits angefangen, neben unseren Kletterturm-Themen auch sinnvolle Inhalte zu posten, die Bezug auf Kinder mit Spielen / Bewegung / Gesundheit & Lernen haben. Leider sieht man auf Facebook wegen der schieren Masse nur noch einen Bruchteil in seinen Neuigkeiten – dabei gehen eine Menge sinnvoller Informationen verloren.

Im KLETTERTURM.DE-Blog ist dagegen ein stärkerer Bezug auf alle Themen rund um Spieltürme, was für unsere Kunden wichtig ist.

Mit der Kletterturm App verbinden wir diese beiden Welten für Sie und sorgen dafür, dass keine dieser Informationen im Facebook-Filter verschwinden.

Mit der Kletterturm App die besten Infos in der Hosentasche

Sie können selbst steuern, ob Sie die News per Push-Benachrichtigung erhalten, oder sie lieber selbst abrufen. Auf jeden Fall haben sie mit unserer Kletterturm App genau diese Informationen griffbereit in der Hosentasche.

Kletterturm-App-Screenshot

Spielideen, Geschenktipps, Anregungen zur Bewegungsförderung und natürlich News von KLETTERTURM.DE inklusiver aller Rabatt-Aktionen – alles übersichtlich in einer App.

Hier klicken für die Kletterturm App (iPhone)

Android (folgt noch)

Wenn Sie dort gerne weitere Inhalte sehen möchten, lassen Sie uns wissen, welche.

Warnung: Wir tauchen dort in die Facebook-Welt ein und verzichten damit auf die förmliche Anrede. IKEA lässt grüßen…

Die Kletterturm App ist da – bitte weitersagen…

Sorgen Sie dafür, dass auch andere Kinder von ihren Eltern zur Bewegung animiert werden und gesund aufwachsen. Helfen Sie uns die Kletterturm App bekannt zu machen und wir animieren damit zur Bewegung, oder liefern Tipps & Tricks.

Was uns auch hilft sind 5-Sterne-Bewertungen der App im jeweiligen Store, und noch besser: verbunden mit einem kurzen schriftlichen Feedback. Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn unsere Recherche-Arbeit damit belohnt wird :-)

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung

 

Hier nochmal der Link zur Kletterturm App (iPhone)

 

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Welches Werkzeug brauche ich für den Spielturmaufbau?

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Werkzeug für Spielturmaufbau

Das richtige Werkzeug für den Spielturmaufbau zu finden ist kein Hexenwerk. Eine ordentlich ausgestattete Heimwerker-Werkstatt sollte den Großteil der nötigen Werkzeuge bereits beinhalten.

Falls ein Teil fehlt oder schon in die Tage gekommen ist, eignet sich das hervorragend als Geschenk für den Mann, der sonst eigentlich schon alles hat.

Weihnachten steht vor der Tür - liebe Frauen: Wenn ihr den Tatendrang eurer Gatten für nächstes Jahr wecken wollt, schenkt ihm ordentliches Werkzeug. Klischee? Vielleicht, aber ein oft bestätigtes.

Wir Männer freuen uns darüber (zumindest die Meisten)! Mit dem richtigen Werkzeug geht auch der Spielturmaufbau leichter von der Hand und Sie haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Zu den Werkzeugen - Wir unterteilen das Werkzeug für den Spielturmaufbau in zwei Kategorien:

  1. Unbedingt nötig
  2. Nice to have

Wobei das „unbedingt“ relativ ist. Es geht zum Beispiel auch ohne Wasserwage, wird aber mindestens schwer. 

 

Unbedingt nötig: Ohne dieses Werkzeug ist der Spielturmaufbau kaum möglich

Mit dem hier vorgestellten Werkzeug sollte der Spielturmaufbau problemlos klappen:

Das wichtigste Werkzeug aus der Liste ist der Akkuschrauber – ohne den geht gar nichts! Handelsübliche Heimwerkergeräte mit 14,4 Volt genügen in der Regel. Es gibt je nach Spielturm bis über 1.000 Schrauben zu setzen, darum sind 2 Geräte mit jeweils einem Ersatz-Akku zum Tausch empfehlenswert. So können Sie mit Ihrem Aufbaupartner parallel arbeiten.

Für die mitgelieferten Holzschrauben brauchen Sie einen 20er Torx-Bit. Für die Verschraubung der Brücke bei einem Doppelturm ist noch ein 30er Torx-Bit nötig (Vorsicht: 30er Torx sind nicht in allen Bit-Boxen enthalten). Für die Zubehörteile genügt ein Kreuz-Bit. Hier ist es empfehlenswert nicht an der falschen Stelle zu sparen und mit guter Qualität ans Werk zu gehen – speziell bei Kreuz-Bits rächt sich das schnell mit unnötig hohem Abrieb und ausgelutschten Schrauben.

Als weiteres Elektrogerät ist eine Bohrmaschine mit einem 4er und 10er Holzbohrer empfehlenswert. Das geht theoretisch auch mit dem Akku-Schrauber, wenn er genug Leistung hat. Prinzipiell müssen Sie nicht vorbohren, aber bei den großen Brückenschrauben kann der Akku ohne Vorbohrung schlapp machen. Bei härterem Kernholz kann das Holz auch mal reißen, dann ist Vorbohren empfehlenswert. Dafür ist der 4er Holzbohrer bestens geeignet.

Den 10er Holzbohrer brauchen Sie für die Schaukelhaken, den Schaukelanbau und die Bohrung der Klettersteine – dieser ist somit bei entsprechendem Zubehör unbedingt nötig!

Trotz Akku-Schrauber brauchen Sie auch einen großen, stabilen Schraubendreher (am besten Kreuz, da er an der Spitze schmaler ist) oder eine dünne stabile Metallstange um die Drehanker in den Boden drehen zu können.

Unsere Spieltürme sind mit genauen Abmessungen versehen. Um einen ordentlichen Aufbau zu gewährleisten brauchen Sie unbedingt einen guten Meter / Zollstock und einen Bleistift zur Markierung.

Aus dem gleichen Grund empfiehlt es sich auch einen großen Winkel zur Hand zu haben, mit dem Sie die Bauteile im 90-Grad-Winkel ausrichten und montieren können.

Wir bleiben weiter bei der Präzision: Eine Wasserwaage sollten Sie nutzen um Podest und Geländer im Wasser anbringen zu können. Wir benutzen sogar 2: eine kleine handliche und eine lange mit der man größere Strecken überbrücken kann (z.B. die gegenüberliegenden Sitzbänke des Sandkastens).

Sollten Sie also eines dieser Werkzeuge nicht haben, empfehlen wir auf jeden Fall sich hier etwas Passendes zu kaufen. Die genannten Werkzeuge sollten auch, unabhängig von einem Kletterturm, bei jedem Hausbesitzer im Werkzeugkasten liegen.

 

Nice to have: Mit diesem Werkzeug erleichtern Sie den Spielturmaufbau ungemein

Mit der obigen Liste haben Sie alles um den Spielturmaufbau im Normalfall bewerkstelligen zu können. Diese kleine Zusatzliste erleichtert Ihnen den Aufbau nochmal spürbar:

Das Holz unserer Spieltürme ist normalerweise mit einer glatten Oberfläche und guten Kanten versehen. Die Schnittstellen können jedoch manchmal etwas ausgefasert sein. Die Kanten sollten Sie als Vorbereitung zur Montage mit einem Schleifklotz und Schleifpapier mit 80er Körnung schleifen. Damit schützen Sie sich beim Aufbau und Ihr Kind beim Spielen vor schmerzhaften Holzschliffern.gespannte_Schnur_zum_Ausrichten_der_Tuerme

Ein Hammer ist nicht zwingend erforderlich, aber es kann beim Aufbau nie verkehrt sein einen zur Hand zu haben.

Für den Aufbau einer Spielturm-Kombination müssen Sie die Türme gut aufeinander ausrichten, denn sonst passt die Brücke nicht rein. Dafür bietet sich ein langer, dicker, roter Faden an, wie er auch gerne beim Mauern verwendet wird.

 

Jetzt kommt die Kür:

2 Messschieber als Abstandhalter. Viele Bauteile wie Geländer, Brücke oder Sandkastenabdeckung haben zwei Balken, auf denen Bretter quer montiert werden müssen. Nicht nur im rechten Winkel, sondern auch mit einem bestimmten Abstand, der bei jedem Bauteil ein wenig anders ist.

Mit einem Messschieber zum Fixieren können Sie die Bretter ordentlich verlegen. Am besten haben Sie gleichzeitig 2 Messschieber, um beide Seiten akkurat bearbeiten zu können.

Als letzte Empfehlung haben wir die Schraubzwingen. Bevor die Bretter angeschraubt werden empfiehlt es sich zuerst mit Schraubzwingen den Rahmen zu fixieren. Dann kann man ausprobieren mit welchem Spaltmaß man am besten arbeiten kann.

Zur Vereinfachung haben wir Ihnen bei einigen Werkzeugen einen Link zu Amazon eingebunden. Falls Sie das Werkzeug nicht haben, können Sie sich unter anderem dort gut eindecken. Wir verkaufen diese Werkzeuge nicht, aber erhalten für die Empfehlung eine kleine Provision. Keine Sorge: dies führt zu keinerlei Änderung an Ihrem Einkaufspreis. 

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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Ein Stelzenhaus für Geborgenheit im Garten

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Ein Stelzenhaus im Garten – das zweite Kinderzimmer

Das Stelzenhaus als zweites Kinderzimmer – damit wissen Sie fast immer wo Ihre Strolche sind, denn Sie wirken wie ein Magnet auf die Kids.

Mit dem Spätsommer werden die Abende kürzer und das Wetter rauer; die Prioritäten der Freiluftaktivitäten werden anders gesetzt und auf den Herbst ausgerichtet. Die Nachfrage nach unseren Stelzenhäusern wächst, denn es darf etwas gemütlicher werden.

Noch ist es natürlich nicht so weit, aber wenn Sie jetzt anfangen haben Sie Zeit bis zu den Herbstferien für den Aufbau.

Ein Stelzenhaus – wenn die Kids draußen bleiben wollen

Wenn die Kids freiwillig draußen bleiben wollen, haben Sie Glück. Nutzen Sie es aus: Matschhose an und raus in den Garten. Wenn der nichts zu bieten hat, steigt die Gefahr vor Verödung vor Smartphone, Tablet oder Spielekonsole.

Die Spielfreude im Garten sinkt mit Einzug des Herbstes und Tagesausflüge an der frischen Luft werden auch seltener. Mit einem Spielhaus, oder unserem Stelzenhaus, bleiben die Kids mit Freude viel länger im Freien.

Stellen Sie sich vor, was der Herbst alles zu bieten hat! Prächtige Farben des Herbstlaubes, Zugvögel zum Beobachten, Spielen an der Sonne ohne Sonnenbrandgefahr oder Hitzekoller, Bastelspiele mit Laub und Kastanien…

Eine Zauberhafte Stimmung mit weniger Freizeitstress lädt dazu ein mit allen Sinnen die Natur zu genießen – da werden die Kurzen auch mal zum stillen Genießer.

Das alles verpassen die Kids, wenn ihnen im Herbst die Möglichkeit fehlt draußen zu spielen.

 

Maedchen_bewundert_Herbstlaub

Image by StockUnlimited

 

Baumhaus oder Stelzenhaus?

Früher war das Baumhaus der Klassiker. Kinder kannten und liebten es. Hier konnten sie ihre Abenteuer ausleben und werden sich auch in späteren Jahren noch gerne daran erinnern.

Das Baumhaus sieht man heute leider immer seltener. Als Ursache sehen wir zwei Gründe:

  1. Die Grundstücke / Gärten werden kleiner und haben nicht mehr den nötigen Baumbestand
  2. Das Sicherheitsbewusstsein der Eltern hat zugenommen

Der Wohnraum wird knapp, Städte und Siedlungen werden mehr und mehr verdichtet. Dabei bleibt weniger Platz für entsprechende Baumbestand. Die wenigen Bäume, die man im Garten hat sind meist zu klein um mit einem Baumhaus belastet zu werden.

Das gestiegene Sicherheitsbewusstsein der Eltern führt oft dazu, dass manche Eltern von komplexeren Konstrukten, wie einem Baumhaus, lieber die Finger lassen. Das Kind könnte stürzen, oder der Bau sich als nicht kindersicher erweisen.

Herausstehende Nägel, Stolperfallen oder Spalten in denen Finger gequetscht oder Kopf eingeklemmt werden konnten – früher normal, aber heute zum Glück als gefährlich erkannt und verbannt.

Stellen Sie sich vor, das Nachbarskind spielt mit Ihrem Kind im selbstgebauten Baumhaus und verletzt sich an einer solchen Schwachstelle, die im Eigenbau schnell entstehen können! Die Klagebereitschaft ist die letzten Jahre auch gestiegen, auch unter Bekannten…

Das Dilemma: Baumhäuser können kaum genormt verkauft werden, denn die Bäume wachsen wie sie wollen. Die Baumhäuser müssten daran individuell angepasst werden, was mehr Arbeitsaufwand bei der Vermessung und in der Herstellung bedeutet. Eine Industrielle Herstellung ist so fast unmöglich. Das treibt den Preis.

Alternativ dafür können Sie ein Stelzenhaus bauen. Damit sind die genannten Nachteile für Sie kein Problem mehr:

  • Sie brauchen keinen Baum
  • Es ist einfacher im Aufbau
  • Das Spielgerät ist genormt und erfüllt die aktuellen Sicherheitsvorschriften
  • Durch standardisierten Aufbau entstehen keine gefährlichen Schwachstellen

Mit einem Stelzenhaus haben Sie eine schöne und sichere Alternative zum Baumhaus. Die Kids können ihrem Abenteuerdrang nachgehen und sich dort ihre eigene Welt erschaffen.

Für welches Alter ist ein Stelzenhaus am besten geeignet?

Für ein Stelzenhaus wird der Nachwuchs fast nie zu alt. Die Nutzungsgewohnheiten ändern sich mit dem Alter und man muss sich weniger Sorgen um Verletzungen beim Spielen machen, dafür eher andere Sorgen um die Gesundheit. Aber auch das geschieht besser zu Hause, als auf dem Spielplatz oder irgendwelchen unbeaufsichtigten Plätzen.

Damit ist die Nutzungsdauer eines Stelzenhauses sogar noch länger als bei einem Spielturm. Das leidenschaftliche Klettern auf dem Spielturm lässt mit dem Alter nach, aber der Wunsch nach einer Rückzugsmöglichkeit wächst.

Im Optimalfall kann mit dem Stelzenhaus den Bewegungsdrang der kleinen Kinder unterstützen und später die gewünschte Rückzugsmöglichkeit in einem Spielgerät bieten.

Dafür gibt es zu unserem Stelzenhaus Sonnenschein verschiedene Anbaumöglichkeiten:

Schaukelanbau, Kletterwand und mindestens eine Möglichkeit eine Rutsche anzubringen.

Bauen Sie sich Ihr persönliches Traum-Stelzenhaus hier

Gestaltungsmöglichkeiten ohne Ende beim Stelzenhaus

Natürlich lassen wir Sie nicht alleine bei der Gestaltung des Stelzenhauses alleine.

Bei unserem Stelzenhaus mit dem Namen „Baumhaus Sonnenschein“ gibt es 6 verschiedene Varianten – und das ohne Berücksichtigung der nahezu unendlichen Möglichkeiten mit Zubehör zu variieren.

In der Basisversion steht alleine das Stelzenhaus da. Den Unterbau können Sie wahlweise auch als geschlossenen Raum mit Fenster und Tür ordern.

Dazu können Sie an beide Varianten einen normalen Schaukelanbau, oder einen Schaukelanbau mit Kletterwand anbringen.

Wir sind Freunde der Bewegungsförderung bei Kids – also empfehlen wir immer (sofern der Platz im Garten es zulässt) den Schaukelanbau mit Kletterwand zu wählen.

Bei der offenen Stelzenkonstruktion kann den unteren Bereich, wie bei den Klettertürmen, wunderbar als Sandkasten genutzt werden. Mit dem geschlossenen Unterbau entsteht ein weiterer Raum, der für Ordnung sorgt – Sie können dort all die Spielsachen der Kids unterbringen und der Garten sieht gleich viel ordentlicher aus. Eine weitere Gartenlaube ist damit nicht mehr nötig. Selbst wenn Sie die bereits haben: Ist sie kindersicher, oder hängen dort auch all die „gefährlichen“ Gartengeräte?

Wenn Sie den Raum für die Kids verwenden – mit dem Fenster ist es ein schönes zusätzliches Spielzimmer. Bei 2 Rabauken hätte jeder sein eigenes Reich! Wer will das nicht?

 

Hier geht es zu Ihrem persönlichen Stelzenhaus: unser Baumhaus Sonnenschein

 

Haben Sie schon ein Baumhaus mit Rutsche gesehen? Unwahrscheinlich…

An unserem Stelzenhaus können Sie sogar zwei Rutschen anbringen!

  • Eine kleine am Anbau der Kletterwand
  • Die große Wasserrutsche direkt aus dem Haus aus der oberen Etage.

Die Wasserrutsche aus dem Stelzenhaus raus ist der Knaller für die Minis. Besonders lustig ist es, wenn Sie am Ende ein kleines Planschbecken aufstellen und sie quietschend rein platschen können.

Haben Sie noch Ideen? Schreiben Sie in die Kommentare.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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Marktanalyse für Spielgeräte

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Marktanalyse – wir wollen unsere Kunden verstehen

„Hallo, haben Sie drei Minuten Zeit um an unserer Umfrage teilzunehmen?“

Das war Marktanalyse auf die „harte“ Tour – wir haben den direkten Kontakt gewählt um unsere Zielgruppe ansprechen zu können. Keine anonymen Umfragen im Internet oder am Telefon. Nein, live und in Farbe – dabei jede Menge Spaß und viel gelernt…

Lange hat uns das Thema Marktanalyse beschäftigt, und nun sind wir es auch angegangen. Es ist für uns enorm wichtig zu wissen, was Ihnen als Kunde wichtig ist. Oder sollte man sagen: Was ist Ihnen wichtig, dass Sie unser Kunde werden?

Beides, denn als junges Unternehmen hat man vielleicht eine „super“ Idee, die außer dem Unternehmer vielleicht niemanden interessiert. Das wäre die schlechteste Variante und man könnte als Gründer direkt wieder aufhören um Zeit und Geld zu sparen.

Wenn die Idee gut ist, kann es noch immer schlecht umgesetzt sein. Dann bleiben auch die Kunden aus und das eigentlich gute Produkt kommt nie beim Verbraucher an.

Wir haben uns dafür entschieden mit chemiefreien Klettertürmen die Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren und sind absolut von der Idee überzeugt. Jetzt müssen wir sie „nur noch“ so gut umsetzen, dass auch möglichst viele Kinder davon profitieren.

Dass dies gelingt, haben wir einen Fragebogen entwickelt, mit dem wir unsere Zielkundengruppe ansprechen wollten.

 

Fragebogen und Team für die Marktanalyse

Das Grobkonzept des Fragebogens bestand schon seit einem Jahr, aber der Aufbau des Shops hat so viele Ressourcen gebunden, dass er lange nicht zum Einsatz kam. Das ist schlecht, da einige Dinge vielleicht nicht optimal umgesetzt wurden. Andererseits haben wir dabei schon viel gelernt und den Fragebogen an die bereits erkannten Kundenbedürfnisse anpassen können.

Es gab einige Fragen zur Vorqualifizierung, also um herauszufinden, ob die angesprochenen Personen überhaupt unserer Zielgruppe angehören. (Kinder, Garten vorhanden?)

Dann hatten wir Fragen zu statistischen Zwecken. Ziel: warm werden und grobes Raster erstellen.

Nachdem dann noch das grundsätzliche Interesse abgeklopft wurde, ging es an die drei Kernfragen:

  1. Produkt: Ist ein chemiefreier Turm (gesundheitlicher und ökologischer Aspekt) bevorzugt und auch eine gewisse Bereitschaft da, dafür etwas mehr zu zahlen?
  2. Preisgestaltung: wollen die Leute günstige Einstiegsmodelle mit langer Aufpreis-Liste (wie beim Autokauf), oder bevorzugen Sie optisch teurere Pakete?
  3. Produktberatung: Ist es eher gewünscht den Turm mit Zubehör komplett alleine zu gestalten, oder wollen die Leute Empfehlungen bekommen?

Die restlichen Fragen gingen um den Shop selbst und sind hier nicht mehr von Belang.

Das Team um Gründer Oliver Falk bestand aus den Promoterinnen Viviane und Lisa-Marie, welche unermüdlich Familien mit kleinen Kindern in der Darmstädter City angesprochen hatten. Um den interviewten Familien die kostbare Zeit zu versüßen hatten wir Flyer mit Gutscheinen für die Erwachsenen und Gummibärchen für die Kids dabei.

Die Ergebnisse aus der Umfrage hatten wir bereits teilweise auf unserer Facebook-Seite bekannt gegeben. Dort haben wir auch noch weitere Meinungen eingeholt – teilweise sogar von Bestandskunden.

Auf Facebook haben wir uns auf die drei Kernfragen konzentriert, um dafür eine etwas größere Datenbasis zur Verfügung zu haben.

 

Ergebnis und Lehren aus der Marktanalyse

Vorweg: Marktforschung im Direktkontakt ist nicht gerade einfach – Leute auf der Straße ansprechen verlangt schon eine gewisse Überwindung und Disziplin. Eine ordentliche Vorbereitung ist enorm wichtig, aber vor Ort ist alles anders und es muss viel improvisiert werden.

Die Menschen waren freundlich und sogar sehr davon angetan, wenn der Geschäftsführer persönlich auf die Straße geht um ihre Meinung zu holen. Das konnte meinen optischen Nachteil gegenüber den Promoterinnen ein wenig ausgleichen ;-)

Viel wichtiger ist aber das Ergebnis aus der Umfrage:

Zu 1) 92% der Befragten haben angegeben, dass sie einen Kletterturm aus chemisch unbehandelten Holz gegenüber einem aus kesseldruckimprägnierten Holz bevorzugen würden. Und von denen würden knapp 95% zum Wohle der Kinder auch einen moderaten Aufpreis bezahlen.

Zu 2) Etwas mehr als 40% der Befragten bevorzugen die Variante mit einem Basismodell und einer langen Zubehörliste, mit dem man den Turm individuell gestalten kann. Dagegen bevorzugen knapp 60% eher ein zusammengestelltes Paket, auch wenn es optisch zuerst etwas teurer aussieht. Das kam dann doch etwas überraschend, da es mit fehlender Flexibilität bei der Gestaltung verbunden ist.

Zu 3) 30% der Befragten wollen auf eine Produktberatung mehr oder weniger verzichten und alleine entscheiden – mit 70% legt die Mehrheit also Wert auf Empfehlungen.

 

Welche Lehren ziehen wir also daraus?

Zum einen freuen wir uns sehr, dass der ökologische und gesundheitliche Aspekt eine große Rolle spielt. Leider spiegelt sich das nicht in der Google-Suche wieder, da kaum jemand entsprechende Suchbegriffe bei Google eingibt. Das kann daran liegen, dass die Mehrheit gar nicht weiß, dass a) Kesseldruckimprägnierung (KDI) gesundheitsschädlich sein kann und b) es Hersteller gibt, die Produkte auch ohne KDI anbieten.

Wir sehen es also als unsere Aufgabe, dieses Wissen zugunsten der Kinder weiter zu verbreiten – bitte helfen Sie uns dabei und empfehlen Sie uns weiter!

Eine einfache Möglichkeit haben Sie dazu per Facebook – einfach unsere Seite liken und teilen, und manchmal auch die Artikel teilen.

Die Verteilung Basismodell zu Paket liegt bei 40:60, was uns überrascht hat. Wir hätten eher erwartet, dass das selbständige Zusammenstellen eines Kletterturmes höhere Priorität hat; immerhin hat man im Paket weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite sieht man schneller einen realistischen Endpreis.

Wir werden die Basismodelle auf jeden Fall beibehalten, aber zusätzlich noch weitere Pakete schnüren. Wir hatten bereits vorher damit angefangen und mit den Erfahrungen aus vorherigen Bestellungen die Türme mit dem beliebtesten Zubehör ausgestattet. Zusätzliches Zubehör kann man ja trotzdem kaufen.

70% wollen Produktberatung, bzw. Empfehlungen. Das wiederspricht nur auf den ersten Blick dem vorherigen Ergebnis, denn die Empfehlungen müssen ja nicht in einem statisch vordefinierten Paket enden. Wir werden also verstärkt Zubehör-Empfehlungen zu den jeweiligen Türmen und auch zu den geschnürten Paketen aussprechen. Dabei halten wir uns an die Erfahrungen aus vorherigen Bestellungen, halten aber auch immer wieder eine Überraschung für Sie bereit.

Es soll ja nicht langweilig werden!

 

Marktforschung ist auch gut für die Kunden, denn…

…so wollen wir besser werden - aber Marktforschung ist nur ein erster Schritt besser zu werden!

Die daraus gezogenen Lehren werden weiter Stück für Stück umgesetzt um Ihnen nicht nur ein gutes Produkt zu liefern, sondern um auch das Einkaufserlebnis für Sie zu verbessern.

Wir sind auch weiter an ihrer Meinung interessiert und freuen uns über jede konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Das können Sie per Mail an info@kletterturm.de oder auf unserer Facebook-Fanpage machen.

Die Facebook-Seite hat noch den Vorteil, dass Sie dort zeitnah über Neuerungen oder Aktionen informiert werden. Die Infohappen sind kleiner und besser zu verdauen, außerdem geben wir dort auch andere Tipps und Tricks rund um Kinder und Bewegungsförderung.

Ein Like lohnt sich also und Sie dürfen die Seite gerne mit Ihren Freunden und Bekannten teilen. Klicken Sie hier um zur Facebook-Seite zu kommen: https://www.facebook.com/kletterturm.de/

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

Sie wollen noch mehr nützliche Tipps & Tricks? Dann holen Sie sich das gebündelte Wissen rund um Spieltürme in kostenlosen Ratgeber 

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Welches Holz für einen Spielturm

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Welches Holz für einen Spielturm - ein Vergleich der Holzarten

Welches Holz für einen Spielturm verwendet werden soll ist ein häufig beobachtetes Diskussionsthema in verschiedenen Blogs und Foren zum Thema Spielturm.

Dem möchte ich mich heute mal annehmen und meine Sicht der Dinge erläutern.

 

Die Wahl des richtigen Holzes für einen Spielturm

Spieltürme aus Holz haben eine ganz besondere Qualität. Holz ist stabil und robust, fasst sich wunderbar an und spricht alle Sinne an. Aber Holz ist nicht gleich Holz! Welche Hölzer kommen beim Bau von Spieltürmen zum Einsatz? Was sind wichtige Merkmale geeigneter Hölzer?

Ein Spielturm muss eine Menge aushalten, und er muss sicher und stabil sein. Daher kommen für die Konstruktion von Spieltürmen nur qualitativ hochwertige Hölzer in Frage. Die Hölzer müssen eine gute Tragfähigkeit aufweisen und gleichzeitig leicht und elastisch sein, um den Anforderungen gewachsen zu sein. Hier punkten vor allem langfaserige Nadelhölzer.

Spieltürme müssen Wind und Wetter trotzen. Daher ist die Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen wie Sonne und Nässe ein wichtiger Faktor. Außerdem beeinträchtigen Pilze oder holzzerstörende Insekten die Lebensdauer eines Spielturms.

Um die Dauerhaftigkeit einfacher Hölzer zu verbessern, werden Nadelhölzer für den Außenbereich in der Regel mit Holzschutzmitteln im Kesseldruckverfahren imprägniert. Hierbei werden Chemikalien, die für lebende Organismen giftig sind, tief ins Holz eingebracht. Doch derartig behandelte Hölzer sind für Kinder-Spieltürme kaum geeignet.

Gibt es auch Verfahren ohne Chemie, um Holz dauerhafter zu machen? Eine einfache, aber bei der industriellen Fertigung aus Zeitgründen wenig genutzte Alternative ist die sorgfältige Trocknung des Holzes. Gut getrocknetes Holz ist deutlich widerstandsfähiger und neigt weniger zum Reißen. Bei qualitativ hochwertigem, gut getrocknetem Holz reicht ein Anstrich mit giftfreien Lasuren als Schutz vor Nässe und Verwitterung.

Für den industriellen Spielturmbau ist unter anderem wichtig, dass das Holz sich gut und massenhaft verarbeiten lässt, die Werkzeuge nicht zu stark abgenutzt werden und das Holz gut und in ausreichendem Maße verfügbar ist.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der Holzpreis, um auf dem hart umkämpften Markt der Spieltürme konkurrenzfähige Preise anbieten zu können.

 

Welches Holz eignet sich für den Bau eines Spielturms?

In unsere engere Auswahl haben wir Holzarten genommen, die gerne als Konstruktionsholz oder auch für sonstige Zwecke im Außenbereich verwendet werden.

Im Folgenden schauen wir und die diese Hölzer und ihre Eigenschaften etwas näher an:

  1. Kiefer
  2. Fichte
  3. Nordische Fichte (kammergetrocknet)
  4. Lärche
  5. Robinie
  6. Zeder

Bevor Sie weiterlesen, möchten wir den Hinweis geben, dass die nordische Fichte keine wirklich eigene Holzart ist, und damit im Vergleich zur heimischen Fichte auch keine andere Dauerhaftigkeitsklasse hat. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede, die hier deutlich werden.

1. Kiefer (mit und ohne Kesseldruckimprägnierung)

Spielgeräte für Privathaushalte werden aus Kostengründen oft aus Kiefernholz gefertigt. Dieses Nadelholz ist leicht und günstig verfügbar. Das oft stark mit Ästen und Astlöchern durchsetzte Holz ist elastisch, aber auch recht weich. Obwohl es sich um eine heimische Holzart handelt, wird Kiefernholz heute vorwiegend aus Osteuropa importiert.

Im Außenbereich kommt nur kesseldruckimprägniertes Kiefernholz zum Einsatz, da das helle Holz ohne Imprägnierung wenig dauerhaft ist. Das imprägnierte Holz muss kostspielig entsorgt werden, wenn es nach 10-15 Jahren als Spielgerät ausgedient hat. Dazu muss KDI-Holz entgegen landläufiger Meinung auch regelmäßig nachbehandelt werden.

Unbehandeltes Kiefernholz ist gegenüber holzzerstörenden Pilzen und Insekten mäßig bis wenig dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 3-4). Es neigt zum Splittern.

2. Fichte

Die Fichte spielt in der mitteleuropäischen Forstwirtschaft eine besondere Rolle. Fichtenholz wird als Bau- und Konstruktionsholz nahezu überall eingesetzt. Ein Vorteil des Holzes ist seine gute Bearbeitbarkeit. Es lässt sich problemlos sägen, bohren oder hobeln. Auch Anstriche und Lasuren sind bei dem hellen Holz gut möglich.

Fichtenholz hat sich über Jahrhunderte im Hausbau bewährt. Warum sollte es sich daher nicht auch für Kletter- und Spielplatzgeräte eignen? Leider ist Fichtenholz im unbehandelten Zustand nicht sehr witterungsbeständig. Es muss daher für eine größere Dauerhaftigkeit mit Holzschutzmitteln behandelt werden.

Fichtenholz ist gegenüber Pilzen und Insekten wenig dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 4).

3. Nordische Fichte (kammergetrocknet)

Fichtenholz aus Skandinavien oder Russland und Polen wird als Nordische Fichte bezeichnet. In diesen Regionen wächst das Holz sehr viel langsamer als in unseren Breiten, da die Wälder auf weniger nährstoffreichen Böden stehen. Der langsame Wuchs ist leicht an den schmaleren Jahresringen der nordischen Fichten zu erkennen. Das Holz ist damit viel dichter und sehr viel widerstandsfähiger. Da das Holz weniger anfällig gegenüber Umwelteinflüssen ist, kann bei nordischer Fichte auf einen chemischen Holzschutz verzichtet werden.

Die Vorteile der nordischen Fichte kommen besonders zur Geltung, wenn auf eine fachgerechte Trocknung geachtet wird. So kann das Risiko von Rissbildungen oder Verdrehungen des Holzes deutlich eingeschränkt werden. Besonders effektiv ist die Kammertrocknung. Pilze oder Holzschädlinge breiten sich nur in feuchterem Holz aus. Durch die Reduzierung der Feuchtigkeit können mit nordischer Fichte äußerst langlebige, robuste und gleichermaßen elastische Konstruktionen ohne giftigen Holzschutz realisiert werden.

4. Lärche

Die Lärche liefert für einen Nadelbaum ein recht hartes Holz. Es wird gerne im Außenbereich eingesetzt, da Lärchenholz auch ohne Imprägnierung recht witterungsbeständig ist. In unseren Wäldern ist die Lärche verglichen mit Fichte oder Kiefer eher selten. Lärchenholz wird daher meist importiert und ist vergleichsweise teuer.

Lärchenholz ist zäh. Das hat aber auch Nachteile, da das Holz für Schrauben oder Nägel unbedingt vorgebohrt werden muss. Dadurch werden Verarbeitung und Aufbau von Konstruktionen aus Lärchenholz komplizierter.

Lärchenholz ist gegenüber holzzersetzenden Pilzen und Insekten mäßig dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 3).

5. Robinie

Die Robinie stammt ursprünglich aus den USA, wird aber inzwischen weltweit kultiviert. Die natürliche Dauerhaftigkeit und Festigkeit des Robinienholzes sind hervorragend. Doch warum ist das dekorative Holz kein Kandidat für den Bau von Spielgeräten? Robinie kommt selten in größerem Stil zum Einsatz, da die Bäume meist weder sehr gerade noch hoch wachsen. Daher steht Robinienholz nur in geringen Durchmessern und Längen zur Verfügung. Außerdem neigt das Holz zum Reißen und verwirft sich leicht. Die Robinie bleibt daher – trotz ihrer exzellenten Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit – ein Exot.

Auf Spielplätzen kann man Robinie übrigens manchmal sehen. Für sehr teure, und auch vom Design her, exklusive Spielanlagen wird sie gerne verwendet. Dabei werden die krumm gewachsenen Stämme in ihrer ursprünglichen Form gelassen und ergeben oft ein schönes und individuelles Bild. Für den industrialisierten Einsatz, wie bei den standardisierten Spieltürmen für den Endverbraucher, ist das Holz hingegen wenig geeignet.

Die Robinie ist gegenüber holzzerstörenden Organismen sehr dauerhaft bis dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 1-2). Der Holzstaub der Robinie gilt als giftig. Bei der Bearbeitung muss daher eine Staubmaske getragen werden.

6. Zeder

Die Zeder ist in Asien, Europa und Nordafrika in mehreren leicht unterschiedlichen Ausprägungen heimisch. Das Zedernholz hat einen angenehmen Duft und daher wird das ätherische Zedernöl auch gerne für Duftmischungen genutzt.

Zedernholz zählt zu den besten Holzarten und wird für viele Einsatzgebiete (Hausbau, Brückenbau, Gartenmöbel, Spielzeug und vieles mehr) genutzt. Durch seine gute Witterungsbeständigkeit und hohe Dauerhaftigkeit im Wasser wird es auch gerne im Schiffbau verwendet. Im Wasser nimmt das Holz sogar an Dauerhaftigkeit und Härte zu!

Trotz seiner Härte lässt es sich hervorragend verarbeiten. Durch seine ätherischen Öle ist es auch gut gegen Insekten geschützt (Dauerhaftigkeitsklasse 2). Leider ist das Holzvorkommen nicht so hoch wie bei anderen Nadelholzarten, was für einen hohen Preis sorgt.

 

Fazit

Es wurden nun einige Holzarten vorgestellt, die für den Bau von Spieltürmen gut geeignet sind. Einige haben eine hohe Dauerhaftigkeit und lassen sich weniger gut verarbeiten (hohe Werkzeugabnutzung oder giftiger Holzstaub). Andere haben eher einen krummen Wuchs und sind so für die industrielle Fertigung weniger geeignet.

Was hat uns also dazu bewogen die nordische Fichte als Holz für Spieltürme zu verwenden?

Der Klassiker im Markt für Spieltürme ist chemisch behandeltes Kiefernholz. Das kommt für uns auf keinen Fall in Frage, also müssen wir mit einer preiswerten Alternative arbeiten. Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren ist kammergetrocknete nordische Fichte das Holz, mit dem wir die Rahmenbedingungen am besten einhalten können.

Es ist in großen Mengen vorhanden und vergleichsweise günstig. Es ist leicht und dabei sehr elastisch und es lässt sich gut verarbeiten. Das ist auch zum Vorteil der Kunden, da der Aufbau dadurch erleichtert wird. Durch die Kammertrocknung gibt es weniger Probleme mit Verdrehen und Rissen. Dadurch ist es nicht umsonst ein sehr beliebtes Bauholz. Die anderen genannten Holzarten eignen sich durch ihre Eigenschaften teilweise noch besser für den Bau der Spieltürme, sind aber zu teuer um Ihnen vergleichsweise niedrige Preise bieten zu können.

Einzig die Dauerhaftigkeit entspricht nicht zu hundert Prozent unseren Vorstellungen. Das lässt sich aber (für die übliche Lebensdauer eines Kletterturmes von 8-12 Jahren) mit einer ordentlichen Lasur gut in den Griff bekommen und ist dabei wesentlich umweltschonender als die Kesseldruckimprägnierung.

Wir sind davon überzeugt, Ihnen mit unserer Wahl gute Qualität zu vernünftigen Preisen bieten zu können und haben unser wichtigstes Ziel, nämlich ohne Kesseldruckimprägnierung arbeiten zu können, erreicht.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

Sie wollen noch mehr nützliche Tipps & Tricks? Dann holen Sie sich das gebündelte Wissen rund um Spieltürme in kostenlosen Ratgeber 

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Sandkasten mit Deckel

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Ein Sandkasten mit Deckel schützt vor Dreck

 „Papa, schau mal was ich gefunden habe!“ Voller Freude kommt Ihre kleine Tochter mit einem „Stück“ Sand aus Ihrem Sandkasten angestürmt. Jetzt heißt es schnell und ohne Ekelattacke die Feuchttücher finden…

Das ist die eine Variante mit dem Problem umzugehen – noch viel besser aber wäre es, wenn Ihre Kinder erst gar nicht mit den Hinterlassenschaften aus dem Tierreich in Berührung kämen. Dafür ist ein Sandkasten mit Deckel bestens geeignet.

Wenn Sie einen Sandkasten im Garten haben, sind Sie ja schon vor vielen anderen schlimmen Rückständen verschont. Auf öffentlichen Spielplatzen hätten Sie sogar noch das Problem mit möglichen Glasscherben oder Kippen. Die örtliche Jugend, oder andere Gruppen, die sich gerne auch nachts auf den öffentlichen Spielplätzen die Langeweile vertreiben, sehen es nicht immer so genau mit der Reinlichkeit der Kinderspielsachen.

Aber zum Glück sind Sie ja bereits im eigenen Garten und haben diese Probleme nicht mehr – nur stellen Sie sich, nach dem Verstauen der lebensrettenden Feuchttücher, die ganze Zeit diese eine Frage:

Warum habe ich nicht gleich einen Sandkasten mit Deckel gekauft?

Die paar Euro mehr für die Abdeckung wären nicht einmal das Problem gewesen. Der war halt im Angebot – außerdem muss jedes Mal jemand den Deckel vom Sandkasten entfernen, dass die Kleine spielen kann!

Das stimmt allerdings, und diese Aufgabe kann Ihnen niemand abnehmen. Aber nach der eben erlebten Dreck-Attacke nehmen Sie das gerne in Kauf.

Übrigens ist ein wenig beachteter Vorteil dabei: Ihre Kinder können auch nur dann im Sand spielen, wenn Sie das unterstützen. Stellen Sie sich doch mal vor, Sie haben den Spross herausgeputzt um zu der Familienfeier zu fahren, und dieser hat nichts Besseres zu tun, als auf dem Weg zum Auto mal eben kurz sein vergessenes Spielzeug aus dem Sandkasten zu holen…

All diese Probleme haben Sie nicht, wenn Sie einen unserer Klettertürme in Ihrem Garten stehen haben. Fast jeder Kletterturm bei uns ist mit einem abdeckbaren Sandkasten ausgestattet. Und nicht nur das – jeder Sandkasten hat auch noch zwei Sitzbänke am Rand, so dass die Kinder nicht zwingend im Sand sitzen müssen, sondern es sich auf der Bank gemütlich machen können. So bleibt gleich viel mehr Sand in der Kiste anstelle Hausflur oder Hosentaschen.

 

Ein Sandkasten mit Deckel hat noch andere Vorteile!

Neben der Hygiene hat der abdeckbare Sandkasten für Sie noch weitere Vorteile:

  • Stellfläche
  • Ordnung – auch wenn das Spielzeug darin liegen bleibt
  • Sandburgen können besser erhalten werden
  • Sand bleibt länger trocken
  • Weniger Unkraut

Die Stellfläche hat es uns besonders angetan, denn: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Sie einen Spielturm zusätzlich zum bereits bestehenden Sandkasten in Ihrem Garten unterbringen wollen? Auch wenn Sie nicht mehr so viel Platz haben?

Mit unserem Modell TOBY haben wir ein besonders platzsparendes Modell für Sie. Es hat keine Kletterwand, und auch die Rutsche kann man zur Not mal sein lassen. Dafür können Sie die Fläche des Sandkastens anderweitig nutzen und aus der unteren Etage einen eigenen „Raum“ gestalten – entweder mit unserem Spiegel und anderem Zubehör, oder Sie stellen eine Mini-Bierzeltgarnitur auf die Sandkastenabdeckung.

Unsere Tochter liebt beide Varianten, aber wenn wir im Garten grillen ist ihre eigene Bierzeltgarnitur unter dem Turm ihr absoluter Favorit! Kinder lieben es, mit Freunden am eigenen Tisch zu sitzen.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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Spielturm mit Holzdach – Tipps zum Aufbau

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Ich wollte meinen Spielturm mit Holzdach präsentieren, dann passierte das…

Bei einem Kundenbesuch hatte ich ein Ereignis der besonderen Art: Eigentlich ging es darum den Spielturm zu präsentieren und die Qualität unter Beweis zu stellen. Das ist mir auch fast gelungen. Wenn da nicht das Holzdach gewesen wäre!

Ein festes Holzdach gehört bei einem guten Spielturm schon zum guten Ton.

Warum also sollte das Holzdach am Spielturm zu einem Problem werden? Nun ja, ein wirkliches Problem war es nicht, aber etwas peinlich war es schon – das unterste Brett hat sich beim Rütteltest gelöst. Aber es war eine gute Atmosphäre und bis zu diesem Zeitpunkt war auch alles bestens. Meine Erklärung war, dass ich zu kurze Schrauben genutzt hatte, was ich zu dem Zeitpunkt auch wirklich geglaubt hatte.

Im Nachhinein hat sich jedoch herausgestellt, dass die Schrauben lange genug waren. Sie waren einfach gerissen!

Man sollte nicht meinen, dass das möglich ist, aber mit folgenden Zutaten ist es gnaz leicht: Ein sehr trockenes Brett, vier Schrauben, erst viel Feuchtigkeit dann Frost. Das ist einfach und lässt sich gut rekonstruieren. Wie, erzähle ich weiter unten, doch erst zu den Fakten:

In jeder Anleitung steht sinngemäß: „Holz ist ein Naturprodukt, welches arbeitet und sich im Laufe der Zeit verändert.“ Bitte nehmen Sie diesen Hinweis ernst! In der DIN 4074 (Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit) wird unter anderem auch auf die Veränderung des Holzes auf Feuchtigkeit eingegangen. Damit sind zum Beispiel Trockenrisse kein Qualitätsmangel und grundsätzlich zulässig.

Im trockenen Sommer kann es zur Rissbildung kommen, die die Stabilität nicht beeinträchtigen. Im feuchten Herbst und Winter schließen sich die Risse oftmals wieder. Das Holz quillt also auf und verändert damit auch sein Volumen. Und genau da haben wir mein Problem, denn es schließen sich nicht nur die Risse, sondern das Volumen des Holzes nimmt zu.

Normalerweise ist das kein Problem und uns ist solch ein Missgeschick vorher noch nicht untergekommen. Ein Cocktail aus verschiedenen Bedingungen kann aber wieder dazu führen.

 

Spielturm mit Holzdach – wie man es nicht machtHolzdach_gerissene_Schrauben

Die Zutaten zum Rezept habe ich Ihnen ja schon weiter oben präsentiert.

Für die Zubereitung empfehle ich folgende Vorgehensweise (damit dürfte Ihnen die Rekonstruktion meines Missgeschickes leicht fallen):

Den Aufbau des Turmes im heißen, trockenen Sommer vornehmen, dass das Holz sein minimales Volumen aufweist. Dabei müssen die Spaltmaße bei der Eindeckung des Daches extrem klein sein; sie dürfen also quasi nicht vorhanden sein.

Der Turm sollte in einem feuchten Garten mit wenig Sonneneinfall stehen. Speziell morgens darf keine Sonne das Holz von der Nacht trocknen. Der Morgentau muss dafür also möglichst lange seiner Arbeit nachgehen und ins Holz einziehen dürfen. Wenn Sie dazu noch ein Gewässer in unmittelbarer Umgebung haben, das dazu noch mit Bäumen garniert ist, haben sie optimale Bedingungen (auch um das Holz möglichst schnell zu beschädigen).

Jetzt müssen Sie nur noch warten bis der Winter kommt und der Frost in das nasse Holz einzieht. Mit etwas Glück und stärkerem Rütteln können Sie nun das Brett leicht vom unteren Ende des Daches entfernen. Ein kurzes Knacken und Sie sind stolzer Inhaber eines frisch geernteten Brettes aus nordischer Fichte.

Es ist wie beim guten Eiswein, der kann auch erst bei einer Temperatur von mindestens Minus 7 Grad geerntet werden. Wobei ich jetzt nicht recherchiert habe, welche Temperatur hier nötig gewesen ist.

 

Tipps zum sichern Aufbau des Holzdaches

So – Spaß beiseite: Mein Garten bietet leider nicht die optimalen Bedingungen für einen Kletterturm aus Holz. Darauf spielt meine Tochter und es ist ein Ausstellungsstück – was habe ich mir nur dabei gedacht?

2 Dinge:

  1. Meine Tochter soll all die Vorteile eines Kletterturmes im Garten genießen
  2. Die widrigen Bedingungen zeigen mir im Zeitraffer die Schwachstellen; ich kann daraus viel lernen und Ihnen berichten - also: Was geht und was nicht, wie vermeidet man Schäden und wie beseitigt man sie wieder?

Wenn Sie also einen Kletterturm aufstellen wollen, spielt der Standort eine entscheidende Rolle: Steht der Spielturm eher in der Sonne, oder eher in einem feuchten Teil des Gartens?

Sollte er schon in den Morgenstunden in der Sonne stehen, dürften Sie meine genannten Probleme nie persönlich kennenlernen. Das lässt sich leider nicht immer einrichten, aber dann gibt es trotzdem genug Gründe den Turm aufzubauen. Hier würde ich nur empfehlen etwas auf die Situation einzugehen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Meine Tipps zum Aufbau des Holzdaches sind dann:

  • Verschrauben Sie die Bretter mit einem kleinen Abstand, zum Beispiel mit einer 1-Cent Münze als Abstandhalter
  • Verlegen Sie Dachpappe oder Dachschindeln auf dem Dach. Das sieht optisch nochmal sehr viel hochwertiger aus (vor allem mit Schindeln) und schützt das Holz vor Nässe

Die Kinder hätten damit auch einen viel besseren Unterschlupf bei Regen. Ich kann mir vorstellen, dass Sie Ihre Kinder bei Regen viel lieber sofort ins Haus zitieren würden – doch diese Umsetzung ist wieder ein anderes Thema ;-)

Das gleiche Problem kann übrigens auch bei der Kletterwand auftreten. Dort genügt es auf jeden Fall etwas Abstand (1mm sollte vollkommen ausreichen) zwischen den Brettern zu lassen. Hier macht es auch nichts, wenn die Sonne oder Wasser durchkommen. Möglicherweise bleibt dann ein Brett übrig, das Sie gerne an andere Stelle verbauen können (z.B. als Querlatte für den Briefkasten).

Aber Vorsicht: Setzen Sie die Abstände nicht zu groß, sonst besteht die Gefahr, dass die kleinen Fingerchen reinpassen und zum Beispiel gequetscht werden! Wenn Sie größere Abstände möchten, empfehle ich eine Orientierung an den Abständen der Geländersprossen.

 

Spielturm mit Holzdach – die VorteileSpielturm_mit_kaputtem_Foliendach_-_kein_Holzdach

Das hat sich nun alles recht komplex und unvorteilhaft angehört? Daher denken Sie vielleicht eher an einen billigeren Spielturm mit Plane als Dach? Nein, da finden Sie auf KLETTERTURM.DE leider nichts. Die Vorteile des Holzdaches überwiegen und es macht den Turm:

  • Hochwertiger
  • Stabiler
  • Langlebiger
  • Flexibler in der Gestaltung (Farbe, natur oder Schindeln)
  • Schöner (ok, das ist subjektiv)

Aber sehen Sie sich doch mal das Bild an, das ich die Tage machen durfte und urteilen Sie selbst. Ich glaube, das geht mit Holzdach besser :-)

Für heute reicht es mal wieder - ich hoffe Sie hatten trotz des trockenen Themas etwas Spaß beim Lesen! Über Kommentare oder weitere Fragen würde ich mich freuen.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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kesseldruckimprägniertes Holz streichen - nötig?

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Kesseldruckimprägniertes Holz muss man nicht streichen - Mythos?

Es hält sich hartnäckig der Mythos, dass KDI-Holz nicht gestrichen werden muss.

Wer im Internet forscht erhält hier auch unterschiedliche Antworten und wird nach der Recherche kaum schlauer sein als vorher. Darum haben wir uns die Mühe gemacht und mit Fachleuten gesprochen, um es etwas besser beurteilen zu können.

 

Was ist Kesseldruckimprägnierung überhaupt und gegen was schützt sie?

Die Hauptwirkung der Imprägnierung ist: Schutz gegen Pilzbefall und Insekten.

Die Imprägnierung ist schwer auswaschbar, witterungsbeständig und angeblich pflanzenverträglich. Das Holzschutzmittel ist i.d.R. chromfrei und auf Basis von anorganischen Kupfer- und Borverbindungen.

Die Farbe (grün oder braun) ist nicht witterungsbeständig und verblasst im Laufe der Zeit. Das Holz selbst vergraut damit auf Dauer. Anstrich und Grundierung sind daher sinnvoll aber durch die Färbung ist eine stark pigmentierte Lasur nötig, die die natürliche Holzfarbe und dessen Struktur verdeckt.

Die Fixierung der Holzschutzmittel kann einige Tage bis mehrere Wochen dauern, bis sie in wasserunlösliche Komponenten umgewandelt ist. Rissbildung durch die Feuchtigkeit ist nicht selten. Weiterverarbeitung empfiehlt sich erst nach längerer Trocknungszeit, ebenso weitere Schutzanstriche. Die Restfeuchte muss für die Weiterverarbeitung unter 20% sein.

Salzausblühungen müssen vor weiteren Anstrichen entfernt werden. Diese entstehen durch eine Reaktion der Harze aus dem Holz mit den Kupfersalzen des Imprägniermittels.

Nur billiges Kiefernholz wird komplett von der Imprägnierung durchdrungen; andere Hölzer bleiben in der Mitte ohne den Schutz. Das heißt: an Schnittstellen ist kein wirksamer Schutz vorhanden.

Auf weitere Vor- oder Nachteile wollen wir in diesem Beitrag nicht eingehen, denn es geht ja hauptsächlich um die Frage ob das Holz noch gestrichen werden muss. Wie wir bereits wissen, wirkt der Schutz nur gegen Pilzbefall und Insekten, die Farbe verblasst und andere Hölzer als Kiefer sind nicht durch und durch imprägniert.

Nässe und Sonne sind eigentlich die stärksten Einflussfaktoren auf die Langlebigkeit des Holzes. Dagegen hilft KDI nur bedingt!

 

So verlängern Sie die Lebensdauer von Holz im Freien - ohne hochgiftige Chemie

Vor diesem Hintergrund sind wir der Meinung, dass auch KDI-Holz nachbehandelt werden muss. Die weitere Arbeit und Kosten haben Sie sich mit KDI-Holz also nicht gespart, wenn Sie lange Freude an Ihrem Produkt haben wollen.

Bauholz im Freien sollte nach unserer Meinung also immer behandelt werden!

Alternativen zur Kesseldruckimprägnierung:

- Nachbehandlung

-konstruktiver Holzschutz

  • Isopats als Unterlage für die Pfosten (bei Verwendung von Drehankern)
  • H-Anker bei feuchtem Boden
  • Glattgehobeltes Holz

Leinöl gilt als sehr umweltverträglich, allerdings ist spätestens alle zwei Jahre eine Nachbehandlung zu empfehlen.

Mit einer wasserbasierten Dünnschichtlasur behalten Sie die schöne Holzstruktur bei und haben einen weit weniger giftigen Holzschutz als mit KDI. Auch hier sollte alle 3-4 Jahre nachbehandelt werden. Der Zyklus ist damit wesentlich länger als bei Leinöl. Sollten Sie KDI-Holz nachbehandeln, ist die empfohlene AURO Holzlasur ausreichend. Bei unbehandeltem Holz

Das Baumwachs sorgt an den oberen Enden dafür, dass das Wasser nicht einfach von oben in die Schnittstelle einsickert. An der Standfläche angebracht ist es noch ein sehr guter zusätzlicher Schutz für Staunässe vom Boden. Baumwachs ist damit aber nur ein zusätzlicher Schutz, der nur punktuell eingesetzt wird.

Isopats sind ein guter mechanischer Schutz für die Staunässe vom Erdreich. Diese werden auch gerne im Terrassenbau als Unterlage für die Unterkonstruktion verwendet. Wir empfehlen dringend diese zu verwenden! In der Regel sind sie zu klein für unsere Pfosten mit 8 cm Stärke. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit der 7,5 cm breiten Rolle, die sich gut mit der Schere zurecht schneiden lässt.

Wir verwenden für unsere Spieltürme nur glattgehobeltes Holz – damit hat es weniger Angriffsfläche und das Wasser kann nicht so leicht eindringen. Ein Schutzanstrich ist trotzdem empfehlenswert. Wenn Sie es rein natürlich bevorzugen und dafür das Risiko einer etwas verkürzte Lebensdauer in Kauf nehmen, empfehlen wir die AURO Lasur, andernfalls greifen Sie zur OSMO Öl-Lasur.

Unser Fazit:

Auch KDI-Holz muss nachbehandelt werden. Mit unseren Hinweisen zum Holzschutz und der AURO Holzlasur können Sie auf die Chemiekeule verzichten (bei Spieltürmen zu empfehlen). Mit der Alternative von OSMO erhöhen Sie den Schutz und verlängern die Lebensdauer des Holzes. Für viele Holzkonstruktionen im Freien, die einen langen und intensiveren Schutz benötigen, ist diese Variante zu empfehlen.

Kann eigentlich jede Holzart ohne KDI auskommen? Erfahren Sie hier, welche Holzart die richtige ist, wenn Sie auf giftige kessseldruckimprägnierung verzichten wollen.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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Klettergerüst Garten

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Klettergerüst im Garten – das letzte Puzzleteil

Ein Klettergerüst im Garten kann das letzte fehlende Puzzleteil sein, um das Vergnügen der Kinder auf den Höhepunkt zu bringen und sie mit Spaß zur Bewegung zu animieren.

Kennen Sie das Problem? Ein Kletterturm oder ähnliches soll her, aber der Garten ist schon fast voll? Dann sind Sie nicht alleine!

Die letzten Monate hat sich aus Gesprächen mit jungen Eltern oft die Situation ergeben, dass zwar ein Garten vorhanden ist, der aber schon mit vielen anderen Spielsachen zugestellt ist. Besonders häufig gibt es die Situation, dass schon Trampolin und Sandkasten da sind. Wenn jetzt noch so ein massiver Kletterturm die Sicht versperrt wirkt der Garten wirklich wie ein reiner Spielplatz. Außerdem braucht man dann keinen zweiten Sandkasten, der in unseren Türmen standardmäßig enthalten ist.

Eine Schaukel und eine Rutsche wären aber doch noch schön. Am besten in einem Gerät, um Platz zu sparen. Wenn man daran jetzt noch klettern könnte, wäre die Sache perfekt!

Dafür bieten sich nun zwei Lösungen an:

  1. Den alten Sandkasten raus und einen kleinen Kletterturm (z.B. Funny) rein – aber damit ist die Sicht noch etwas stärker behindert

  2. Unser Klettergerüst mit Schaukel und Rutsche in den Garten stellen

Mit dem Klettergerüst im Garten haben Sie all die Probleme gelöst, und Ihre Kids haben bestmögliche Abwechslung.

Klettergerüst im Garten – da geht die Post ab

Die Sandburg ist bereits gebaut – und weil sie keiner kaputt machen darf ist der Sandkasten vorerst Tabuzone.

Das Trampolin ist eine echt coole Sache (übrigens auch für den kompletten Bewegungsapparat und die Koordination) und macht viel Spaß, aber auf Dauer kann Hüpfen auch mal langweilig werden.

Man könnte hier genau so weitermachen mit „Immer nur schaukeln / klettern / rutschen ist auf Dauer …“. Aber das bezieht sich immer nur auf eine der Tätigkeiten. Sobald Abwechslung dabei ist, werden die Kids länger Spaß an einem Spielgerät haben. Unterschiedliche Fähigkeiten und Sinne werden angesprochen und geschult.

Unser Klettergerüst erfüllt diese Bedingungen in Ihrem Garten optimal. Da kommt nicht nur keine Langeweile auf, sondern da geht richtig die Post ab. Die Rutsche ist nur über eine kleine Kletterwand zu erreichen und fördert damit die koordinativen Fähigkeiten.

Durch die kompakte Bauweise des Klettergerüstes ist die Höhe der Kletterwand sehr begrenzt. Aber dafür gibt es eine weitere Klettergelegenheit. Sie können am Seitenarm ein Knotenseil oder eine Sprossenleiter anbringen. Die Sprossenleiter ist so kibbelig, dass jeder Aufstieg einem kleinen Abenteuer gleich kommt. Dabei ist Konzentration und Geschicklichkeit gefragt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass dieses Klettergerüst einem Raumwunder in Ihrem Garten gleichkommt. Es beschränkt sich auf die elementaren Basics des Spielplatzes auf kleinstem Raum, und bietet dennoch für 3 bis 4 Kinder gleichzeitig Action. Kletterwand, Schaukel, Rutsche und eine weitere Klettergelegenheit in einem – nur fliegen kann es dank der Bodenanker nicht :-)

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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Bodenanker Spielturm – so spielt Ihr Kind sicher

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Bodenanker Spielturm – Die Frage ist nicht ob, sondern wie

Kunden fragen mich häufig: „Wie soll ich meinen Spielturm am besten im Boden verankern, oder geht es auch ohne?“

Es besteht ja immer wieder die Angst, dass der Turm umkippen kann, während die Kinder darauf herumtoben. Diese Sorge ist durchaus berechtigt, daher ist es ein absolutes Muss Bodenanker zum Spielturm zu verwenden. Da bleibt noch die Frage über das „Wie“.

Ein weiteres Problem ist die Feuchtigkeit des Bodens. Je nach Verankerung haben die Pfosten des Turmes Bodenkontakt und können von unten her verfaulen und damit die Sicherheit auf Dauer beeinträchtigen. Die Bodenanker haben also nicht nur die Aufgabe den Turm möglichst stabil und sicher stehen zu lassen, sondern sie sollen zusätzlich noch dafür sorgen, dass der Turm möglichst vor Nässe geschützt wird.

Bodenanker Auswahl – zwischen 2 Systemen nach 3 Kriterien wählen

Für beide Fragen gibt es gute Lösungen. Wie bereits gesagt: Fest steht auf jeden Fall, dass der Spielturm irgendwie fest verankert werden muss. Alles andere wäre komplett verantwortungslos, aber das muss hier zum Glück niemandem mehr erklärt werden.

Über unseren Onlineshop haben Sie die Auswahl zwischen 2 Bodenanker-Systemen:

  • Drehanker zum Eindrehen
  • H-Anker zum Einbetonieren

Die Drehanker sind etwas günstiger und können mit etwas Glück einfach in den Boden eingedreht werden.

  • Tipp: Wenn Sie wissen, dass Ihr Boden mit Wurzeln durchzogen ist, oder viele Steine (z.B. aus Bauschutt) enthält, ist der Drehanker als Lösung nicht optimal.

Die H-Anker müssen einbetoniert werden. Sie sind etwas teurer und es muss zusätzlich noch Beton gekauft werden.

Dafür heben Sie vorher Löcher aus (mindestens 60 cm tief, oder – je nach Lage - mindestens 80 cm, wenn es frostsicher sein soll), füllen die Löcher mit Beton und richten die Anker im noch weichen Beton aus. Doch Vorsicht: Dies erfordert viel Fingerspitzengefühl und Geduld.

  • Tipp: Da H-Anker den Pfosten von zwei Seiten umschließen, wird es umständlich die Bretter für den Sandkasten zu befestigen. Hier müssen Sie passende Aussparungen in die Bretter hobeln oder stemmen.

Aber welcher Bodenanker ist denn nun der Beste für meinen Spielturm?

Das hängt hauptsächlich von 3 Faktoren ab:

  • Turmwahl
  • Sicherheitsbedürfnis
  • Bodenbeschaffenheit

Bei der Turmwahl wichtig, ob Sie einen Einzelturm, oder Mehrfachturm aufbauen wollen.

Ein Einzelturm ist etwas einfacher aufzustellen, und er muss nicht mit einem zweiten Turm koordiniert werden. Es ist also einfacher mit Beton zu arbeiten. Beim Einzelturm fehlt ein stabilisierendes Element, von daher ist es eher ratsam den einzelnen Spielturm mit den stabileren H-Ankern zu befestigen.

Beim Mehrfachturm müssen Sie zwei oder mehrere Türme exakt aufeinander ausrichten, was mit Betonfundament erheblich schwieriger ist. Dafür ist die Stabilität bei so einer komplexeren Konstruktion deutlich höher. Da die Türme miteinander verbunden sind, und im Regelfall noch eine Schaukel angebaut ist, stützen sie sich gegenseitig und schwanken somit wesentlich weniger. Drehanker sind somit völlig ausreichend.

Das Sicherheitsbedürfnis spielt natürlich eine Rolle, und egal bei welcher Konstruktion – die Stabilität ist bei H-Ankern immer höher im Vergleich zu den Drehanker. Bei Sachgemäßem Aufbau sind Drehanker im Normalfall ausreichend. Natürlich muss man hier häufiger auch den Stand des Turmes, und die stabile Verbindung zwischen Bodenanker und Spielturm überprüfen.

Als Bodenbeschaffenheit kommen wieder verschiedene Dinge in Frage. Einen Vorgeschmack haben Sie bereits oben bekommen: Was befindet sich alles im Untergrund und erschwert Ihnen die Arbeit. Sie spielt aber eine noch größere Rolle. Wenn der Untergrund zu weich ist empfiehlt sich auch eher der H-Anker, da der Drehanker hier sonst zu wenig Stabilität bietet. Ist der Boden eher feucht, haben Sie mit dem H-Anker auch eine bessere Möglichkeit die Pfosten von unten trocken zu halten. Damit erhöhen Sie die Langlebigkeit und Sicherheit des Turmes.

Fazit:

Die Wahl des Bodenankers für Ihren Spielturm hängt von der Turmwahl, Ihrem Sicherheitsbedürfnis und der Bodenbeschaffenheit ab.

Der Drehanker ist die günstigere Lösung, die sich auch leichter und schneller verarbeiten lässt. Dafür ist aber die richtige Bodenbeschaffenheit nötig und Einzeltürmen neigen dabei etwas mehr zu Schwankungen.

Der H-Anker ist etwas teurer und erfordert zusätzlich Beton. Dafür haben Sie mehr Arbeit und einen höheren Koordinationsaufwand, der sich noch erheblich erhöht, wenn Sie einen Mehrfachturm aufstellen. Dafür haben Sie 2 entscheidende Vorteile:

  1. Die Stabilität ist in fast allen Situationen höher
  2. Es ist wesentlich leichter das Fundament des Turmes trocken zu halten und damit die Lebensdauer und Sicherheit zu erhöhen

Es spricht aus unserer Sicht also einiges mehr dafür die H-Anker als Bodenanker für den Spielturm einzusetzen.

Tipp: Wenn Sie mit Drehanker arbeiten möchten, legen Sie doch Isopats unter die Pfosten, um direkten Bodenkontakt zu vermeiden. Damit verhindern Sie die aufsteigende Nässe zwar nicht vollständig, aber Sie können sie doch ein wenig begrenzen.

Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Bodenanker und Spielturm haben, schreiben Sie uns einfach an.

Bis zum nächsten Mal und – bleiben Sie in Bewegung!

 

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